Glashohlkugeln sind ein anorganisches, nichtmetallisches, dünnwandiges Pulver aus nahezu ideal kugelförmigen Partikeln. Sie bestehen hauptsächlich aus Alkali-/Erdalkaliborosilikatglas. Die Kombination aus niedriger Dichte, hoher Druckfestigkeit, geringer Wärmeleitfähigkeit und chemischer Stabilität macht sie zu einem wichtigen Funktionsfüllstoff für moderne Verbundmaterialien — von Luftfahrtbauteilen bis zu Auftriebssystemen für die Tiefsee.
Neben niedriger Dichte und hoher Druckfestigkeit bieten Glashohlkugeln geringe Wärmeleitfähigkeit, gute Dispergierbarkeit, niedrigen dielektrischen Verlust, Selbstschmierung, Schall- und Wärmedämmung sowie hohe chemische Stabilität. Dadurch können Formulierer Gewicht und Kosten senken und zugleich die Leistung von Verbundsystemen verbessern.






